Tür ins Schloss gefallen – und nun? Wie findet man einen guten Schlüsseldienst in Berlin?

So etwas Dummes ist jedem von uns schon mal passiert. Man will nur mal eben den Müll runter bringen, hat den Schlüssel in der Wohnung vergessen oder möchte nur kurz ein Paket annehmen und RUMMS fällt die Tür ins Schloss. Das ist extrem ärgerlich, vor allen Dingen, wenn man in der Wohnung gerade dabei war zu kochen, ein Kleinkind alleine ist oder man mit einem älteren Menschen zusammen wohnt, der sich nicht allein um sich kümmern kann.

Jetzt muss schnell gehandelt werden! Der Schlüsseldienst muss her!

Wer ist der richtige Schlüsseldienst?

Für die Wahl des richtigen Schlüsseldienstes ist es wichtig, ein paar grundlegende Dinge zu beachten.

Erstens: Schlüsseldienst in der Umgebung.

Wenn man einen Schlüsseldienst engagiert ist es enorm wichtig, dass man sich einen Schlüsseldienst aussucht, der im gleichen Umkreis wohnt und nicht von Timbuktu anfahren muss. Es gibt neben schwarzen Schafen auch zahlreiche seriöse Schlüsseldienste in Berlin z.B. Schlüsselchef, der Schlüsseldienst in Berlin. Einige bieten auch einen 24 Stunden Notdienst, damit man auch mitten in der Nacht die ersehnte Hilfe bekommt. Wozu jemanden engagieren, der von weiter weg kommt? Das dauert nur länger und kostet mehr Geld. Man muss sie eigentlich nur googeln oder in einem Branchenbuch schauen z.B. Schlüsseldienste in Berlin mit Notdienst.

Zweitens: Kostenvoranschlag

Es wird angeraten im Vorfeld immer einen Kostenvoranschlag zu vereinbaren, damit der Dienstleister sich daran orientieren muss. Zwar darf der Schlüsseldienst bei einem Notdienst um 3 Uhr in der Nacht auch einen Aufschlag nehmen, dieser darf aber nicht den Regelsatz überschreiten. In Hamburg gilt zum Beispiel der Sonntagszuschlag von 100 Euro.

Drittens: Rechnung überprüfen

Viele Schlüsseldienste nutzen die Not des Kunden gerne aus und rechnen zahlreiche Kleinigkeiten zusammen. Damit der Kunde den Überblick verliert und am Ende viel Geld ausgeben muss. Hierzu ein Tipp: Rechnungen und Verträge dieser Art mit dem Zusatz „Ich unterschreibe unter Vorbehalt“ unterzeichnen. Dadurch müsste der Schlüsseldienst das Geld einklagen, kann dann aber nicht mehr über die Strenge schlagen, da jeder Anwalt und jedes Gericht ihm aufs Dach steigen würde.

Viertens: Empfehlungen

Kennt man jemandem dem so etwas schon mal passiert ist oder will man sich im Internet umsehen? Dann sind Empfehlungen von ehemaligen Kunden genau richtig. Für Berlin und Umgebung empfehlen wir:  Schlüsselchef, der Schlüsseldienst in Berlin.

Ansonsten ist es empfehlenswert sich auf Bewertungsportalen nach dem richtigen Schlüsseldienst zu erkundigen. Relevant sind die Bewertungen der letzten 2 bis 3 Monate, um einen guten Überblick zu bekommen. Auch die vergebenen Sterne spielen eine wichtige Rolle. Wenn der Schlüsseldienst gerade mal 2,5 von 5 Sternen hat und ihm Schlampigkeit, überteuerte Preise oder einen unfreundlichen Service nachgesagt werden, ist es mit Sicherheit nicht der geeignete Dienstleister.

Fünftens: IHK und Verbraucherzentrale

Wer bei der Rechnung auf Nummer sicher gehen will und ihn nur unter Vorbehalt unterzeichnet hat, kann mit dem Papier zur IHK oder zur Verbraucherzentrale gehen und sich die Preise für die jeweiligen Dienstleistungen für die Region geben lassen. Wie gesagt, ein Nacht- und Sonntagszuschlag ist möglich, dieser darf jedoch den regionalen Grenzwert nicht überschreiten. Liegt der Zuschlag beispielsweise bei einem Maximum von 100 Euro, der Schlüsseldienst will aber 300 Euro und mehr, kann man rechtlich dagegen vorgehen.

Sechstens: Welche Mittel werden eingesetzt?

Oftmals, wenn die Tür ins Schloss gefallen ist, kann der Schlüsseldienst das Problem mit einer Kreditkarte, einem Dietrich oder anderen Kleinigkeiten lösen. Wer die Not des Kunden ausnutzen will, fährt jedoch ziemlich schnell große Geschütze auf und macht das Schloss kaputt, um den Kunden in die Wohnung zu lassen. Das ist zwar keine widerrechtliche Tat – aber ganz offensichtliche Abzocke. Durch diese Masche muss nämlich nicht nur ein neues Schloss und ein neuer Schlüssel her (den viele Schlüsseldienste ebenfalls anbieten und in Rechnung stellen), sondern es kostet automatisch mehr Geld.

Wer keine Ahnung hat oder aufgrund eines Babys oder eines pflegebedürftigen Menschen schnell wieder in die Wohnung will, nimmt dies in Kauf, Hauptsache, er kommt wieder in die Wohnung. Aber man sollte sich vorsehen derart unnütze, überzogene und überteuerte Dienstleistungen zu akzeptieren und zu bezahlen.

Noch günstiger: Schlüsseldienste meiden

Wer keinen Schlüsseldienst braucht, kommt am günstigsten davon. Dafür sind aber ein paar grundlegende Dinge von Nöten.

Punkt 1: Mitnehmen

Wenn man seinen eigenen Schlüssel immer dabei hat, kann nichts mehr schief gehen. Völlig egal, ob man den Müll raus bringt, ein Paket entgegen nimmt oder jemand anderes an der Haustür schellt und man kurz vor die Tür geht, wenn man den Schlüssel dabei hat, kann man jederzeit wieder in die Wohnung (vorausgesetzt man hat den Schlüssel nicht auf der anderen Seite im Schloss vergessen).

Damit man immer daran denkt den Schlüssel mitzunehmen kann man einen Haken auf Augenhöhe befestigen und dort den Schlüssel anhängen. Wenn man sich daran gewöhnt hat und die Wohnung verlassen will, sieht man nun immer den Schlüssel und denkt ganz automatisch daran den Schlüssel beim Verlassen einzustecken.

Steckt euren Schlüssel immer in die gleiche Tasche, damit ihr ihn leicht wieder finden könnt.

Punkt 2: Zweitschlüssel

Für das Haus oder die Wohnung gibt es in der Regel immer einen Zweitschlüssel. Sollte es mal passieren, dass man seinen eigenen Schlüssel vergessen oder verloren hat, sollte ein Zweitschlüssel Abhilfe schaffen. Einfach den Schlüssel einem vertrauten Nachbarn oder einem Familienmitglied geben, den man jederzeit erreichen kann. So ist der Zweitschlüssel sicher aufbewahrt und man sperrt sich nicht so leicht aus.

Hierbei sollte man den Schlüssel aber nur jemandem geben, den man zu 100 Prozent vertrauen kann. Es gab und gibt immer noch zahlreiche Geschichten von Hausfriedensbruch und Diebstahl, weil jemand die Gunst der Stunde genutzt hat und sich mit dem Zweitschlüssel in die Wohnung begeben hat, um den anderen auszurauben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es nur darum ging sich zu bereichern oder ob man es gemacht hat, weil man keinen anderen Ausweg wusste – diese Aktion kann das komplette Vertrauensverhältnis zerstören – und man selbst ist der Gelackmeierte.

Punkt 3: Türstopper

Es gibt viele verschiedene Sorten von Türstopper. Magnetische Türstopper, damit die Tür offen bleibt, Türkeile, die verhindern, dass die Tür sich bewegt und Türstopper mit starken Gewichten, damit die Tür nicht von einem Windzug zugeschlagen werden kann.

Jede Form des Türstoppers ist sinnvoll und hilfreich, ganz gleich für welche Sorte man sich entscheidet. Wichtig ist nur, dass man daran denkt diesen Türstopper vor die Tür zu setzen, um wieder in die Wohnung zu können.

Wir hoffen, dass euch derartige Erfahrungen erspart bleiben und wünschen euch alles Gute mit den Nachbarn und Dienstleistern.

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