Sicherheit in Firmen

In einer Stadt und im Industriegebiet gibt es zahlreiche Firmen, so natürlich auch in Berlin. Diese haben zum Teil Geld, aber auch viele Waren gelagert, um ihre Produkte zusammenzubauen und an den Mann zu bringen. Aber was machen die Firmen, um ihr Eigentum zu schützen? Diese Möglichkeiten klären wir hier und heute auf!

Sicherheitsdienst

In den meisten Fällen wird ein Sicherheitsdienst beauftragt. Dieser kostet zwar ziemlich viel Geld, aber im Fall der Fälle ist immer sofort jemand zur Stelle. Mit dem Verschließen der Werkstatt, des Lagers und der Geschäftsräume wird die Alarmanlage eingeschaltet. Diese kann mit einem Schlüssel oder mehrstelligen Code ausgeschaltet werden. Anderweitig geht ein Alarm los, der den Sicherheitsdienst umgehend informiert und mehrere Wachmänner an die Adresse schickt.

Diesen Service gibt es auch für Privathaushalte. Hierzu kommt noch, dass man einen Anruf erhält und ein abgemachtes Passwort angeben muss, um den Alarm zu beenden und die Wachmänner nicht unnötig los zu schicken. Allerdings passiert dies nur, wenn der Alarm nach kurzer Zeit (jedoch nicht der vereinbarten Zeit) abgestellt wurde. Hebt keiner ab oder es meldet sich jemand unbekanntes, der den Code nicht nennen kann, wird sogleich ein Team los geschickt.

In großen Geschäftsräumen, besonders auch bekannt bei Museen und großen Lagerhallen, wird eher ein hauseigenes Sicherheitspersonal eingestellt, das über Nacht mit Rundgängen und der Überwachung auf den Monitoren für Recht und Sicherheit sorgt. In der Regel tragen die Sicherheitsbeamten keine Schusswaffe mit sich, sondern sind in verschiedenen Kampftechniken ausgebildet, sie besitzen einen Schlagstock und zuweilen auch einen Tazer.

Dies ist ein sehr effektiver aber auch teurer Weg sein Hab und Gut zu beschützen. Wenn eine Firma sich das nicht leisten kann, gibt es noch andere Mittel und Wege!

Tore und Umzäunung

Im Idealfall kann man das Gebäude mit einem Zaun und einem schweren und festen Industrietor verriegeln, sodass potenzielle Einbrecher nicht einfach auf den Hof marschieren und sich nah dem Einbruch aus dem Staub machen können. Mit massivem Mauerwerk und stabilen festen Industrietoren kann man ungebetenen Gästen Einhalt gebieten. Einfach am Morgen öffnen und die Kunden und Zulieferer herein lassen und am Abend verschließen.

Bei dem Mauerwerk und den Zäunen kann man zusätzlich noch mit anderen Mitteln arbeiten, zum Beispiel mit Stacheldraht, Stacheln auf der Oberseite der Mauer oder mit Wachhunden hinter dem Zaun, beziehungsweise der Mauer. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. Wichtig ist nur, dass man sich an die gegebenen Gesetze hält.

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Kameraüberwachung

Eine Kameraüberwachung, die alles aufzeichnet, kann zwar nicht den einen oder anderen Einbruch oder Diebstahl verhindern, aber wenn man das Gesicht des Täters aufnehmen kann, ist es viel einfacher den Verbrecher festzunehmen. Firmen sind dazu angehalten mit einem Schild darauf hinzuweisen, dass alles überwacht ist, doch wenn die Kameras außerhalb der Reichweite von Menschen (zum Beispiel kurz unter dem Dach) angebracht ist, kann kein Einbrecher schnell die Kamera verdecken oder ausschalten.

Ist am anderen Ende zudem gleich das Sicherheitspersonal, das verdächtige Personen oder Taten beobachtet, ist er in der Lage umgehend zu handeln, ohne seinen Posten verlassen zu müssen.

Lichtsensoren

In Kombination mit den Kameras sind Sensoren sehr sinnvoll. Wenn mitten in der Nacht (und Diebe und Einbrecher kommen vermehrt, wenn es dunkel ist) jemand auf das Gelände kommt und einbrechen will, dann geht im Umkreis weniger Meter ein Licht an und die Kamera kann das Gesicht des Täters aufnehmen. Selbst wenn die Tat nicht durchgeführt wird, hat man so ein einwandfreies Bild, das man der Polizei geben kann.

Alarmanlage

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine Alarmanlage einzubauen, bei der kein privates Unternehmen informiert wird, sondern die nächstgelegene Polizeibehörde. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn die Polizeistation wenige Straßen weit entfernt ist. Befindet sich die Firma jedoch irgendwo im Nirvana und ist dort auf den Einsatz der Polizei angewiesen, die mindestens 20 Minuten bis zur Ankunft braucht, kann es schon viel zu spät sein. Stiftung Warentest testete vor 2 Jahren Alarmanlagen und nur eine schnitt als akzeptabel ab. Also bei Alarmanlagen nicht an der falschen Stelle sparen!

Wichtig bei der Elektronik

Wenn man sich dazu entschließt elektronische Geräte im Kampf gegen das Unrecht einzusetzen, muss man ein paar wichtige Bedingungen schaffen. Zum einen ist es wichtig, dass die dafür angewendeten Geräte wetterfest sind und damit bei Wind und Wetter standhalten. Eine Kamera, die bei einem kleinen Nieselregen kaputt geht ist genauso unnütz wie eine Gabel die bei einmaliger Benutzung ihre Zacken verbiegt.

Neben der Wetterfestigkeit ist es zudem sehr wichtig, dass die Geräte in tadellosem Zustand sind und einwandfrei funktionieren. Das bedeutet, dass die Lichter, die zu den jeweiligen Sensoren gehören auch wirklich angehen, dass die Kamera ein gutes und klares Bild liefert und auch über eine Zoomfunktion verfügt, sodass man auf den Aufnahmen (wenn die Kamera tatsächlich weit oben angebracht wird) ein gutes und klares Bild hat.

Und last but not least sollte man sich mit der Elektronik etwas auseinander gesetzt haben. Besonders bei spezieller und teuren High-Tech-Geräten ist es notwendig die einzelnen Funktionen und ihre Bedeutung zu kennen. Nicht, dass man versehentlich die Bildaufnahmen von der Kamera löscht, weil man ahnungslos auf den Knöpfen herum drückt.

Wohin mit dem Geld?

Viele Menschen schwören auf einen Safe. Schließlich gibt es so etwas auch in Hotels und an anderen Orten. Warum sollte so ein Safe in der Firma nicht auch ausreichen? Ganz einfach: Weil sich unter Safe jeder etwas anderes vorstellt und manche Menschen einfach eine kleine Kasse abschließen und im Schrank lassen, und wenn mehrere den Code vom Safe wissen, dann ist es auch für den einen oder anderen Angestellten ein Kinderspiel zum Langfinger zu werden.

Deswegen gibt es für das Geld immer eine goldene Regel. Nach Ladenschluss wird das ganze Geld aus der Kasse (und anderen Plätzen) gezählt, genommen und zur Bank gebracht. Das ist zwar ein ständiges Hin und Her, weil man am nächsten Tag wieder Geld vor Ort haben muss, aber wenn man sicher gehen will, dass das Geld nicht in falsche Hände gerät, muss man dafür sorgen, dass keiner so einfach ans Geld kommen kann.

Welche Sicherheitsmethode würdet ihr nutzen?

Was haltet ihr am sinnvollsten? Welche Methode würdet ihr anwenden und was wärt ihr bereit für euer Unternehmen auszugeben? Hinterlasst einen Kommentar und teilt uns eure Meinung mit! Wir sind sehr gespannt zu erfahren, was ihr denkt!

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