Mit mehr Nachhaltigkeit Geld sparen und die Umwelt schonen

Es gibt viele Mittel und Wege Geld zu sparen und diese sind häufig auch nachhaltiger, wie die teuren Wege. Besonders interessant sind aber die Geldsparmöglichkeiten, die nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt sind. Davon gibt es eine ganze Menge! Angefangen von Strom über die Reinigung der Wäsche bis hin zu Bio-Lebensmitteln ist alles dabei.

Strom

Bei Strom kann man mit Nachhaltigkeit viel Geld sparen, zum Beispiel, wenn man hierbei auf Windkraft oder Solarenergie setzt. Dabei muss man nicht zwangsweise einen Energielieferanten finden, den man monatlich bezahlen muss. Mann kann auch eine Solaranlage auf dem Dach installieren und die damit gewonnene Energie speichern, damit man sie jederzeit nutzen kann und nicht auf Sonne angewiesen ist. Sonst wäre man völlig vom Stromnetz abgekapselt, sobald die Sonne untergeht. Dauerhafte Stromfresser wie Waschmaschine, Kühlschrank und andere Elektrogrossgeräte kann man durch energiesparende ersetzen und klar auch die alten Glühbirnen durch LED Lampen zu erstezen ist einer der vielen Wege Strom zu sparen und die Umwelt zu schützen. Bemerkenswert ist, laut Ratgeber Strom Artikel von Grün Denken könnte in Deutschland auf Atomenergie komplett verzichtet werden, wenn Haushalte und Unternehmen 10% ihres Stromverbrauches reduzieren würden. 10% ist nicht viel, wirklich nicht!

Weniger Fleisch

Zu viel Fleisch ist gar nicht gesund. Viele Studien haben ergeben, dass Fleisch in zu hohem Maße schlecht für den Cholesterinwert, den Blutdruck und teilweise Schuld an Übergewicht sein kann. Menschen, die jeden Tag Fleisch konsumieren, sollten sich und der Umwelt zuliebe einige Tage in der Woche auf Fleisch verzichten. Die Produktion von tierischen Lebensmitteln macht rund 60 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft aus und der Wasserverbrauch ist bei der Massentierhaltung deutlich höher als bei der Herstellung von Obst, Gemüse und Getreide. Der Fleischkonsum sollte nicht höher sein, als 500 Gramm für die Woche, sprich an 2 Tagen je 250 Gramm Fleisch. Der Rest der Ernährung sollte hauptsächlich aus Getreide, Obst und Gemüse bestehen. Leider essen viele Deutsche eher 300-500 Gramm am Tag Fleisch und Fisch.

Zusätzlich ist es empfehlenswert, wenn man unbedingt Fleisch essen möchte, dass man es von einer zuverlässigen Quelle holt, die es in Bio-Qualität anbietet. Ohne die grausame Massentierhaltung und ohne das Risiko sich bei dem Genuss von Fleisch mit Antibiotika vollzupumpen. Die Massentierhatlung ist ein grosses ökologisches Problem, welche durch Steuergelder subventioniert wird. Das Problem ist so gross, dass wegen der hohen Nitratbelastung Deutschland 8000.000 Euro Strafe pro Tag zahlen soll. Aufwachen!

Lebensmittelrettung

Nachhaltigkeit und Geld sparen hängen oft miteinander zusammen, so ist auch die Lebensmittelrettung ein guter Weg nachhaltiger mit Resourcen umzugehen.

Seit einer Weile ist das Containern nicht mehr in der Diskussion, aber es gibt Menschen, die es immer noch praktizieren. Hierbei werden Lebensmittel aus dem Mülleimergefischt, die noch ess- und genießbar sind. Allerdings handelt es sich bei Containern um eine Straftat, weswegen dies zur Anzeige gebracht werden kann. Allerdings haben viele Firmen und Privathaushalte gemerkt, dass der Bedarf nach abgelaufenen, aber noch essbaren Lebensmitteln hoch ist, wodurch sich Plattformen wie Foodsharing.de entwickelt haben.

Bei Foodsharing findet man Haushalte in der Umgebung, die Essen weg zu geben haben, beispielsweise weil sie in Urlaub fahren und die Reste nicht mehr verzehrt bekommen. Dann kann man sich anmelden und das Essen einfach abholen.

Wäsche waschen

Beim Wäsche Waschen kann man die Umwelt schonen und das Geld im Portemonnaie behalten, indem man ein paar Kleinigkeiten ändert. Zum Beispiel genügt es bei den meisten Kleidungsstücken, wenn man sie mit 30 Grad wäscht. Oftmals ist die Wäsche nur durchgeschwitzt und braucht weder einen besonders langen, noch einen besonders intensiven Waschvorgang. So kann man zusätzlich das „Eco-Programm“ nutzen, das wiederum zur Ersparnis beiträgt.

Wer die Waschmaschine immer nur einschaltet, wenn sie angemessen voll ist, spart ebenfalls Strom und Wasser – und wer beim Waschpulver sparen will, kann entweder sein Waschmittel selbst herstellen oder er benutzt eine sogenannte Wäschekugel. Ist die Waschmaschine nicht übermäßig vollgestopft, kann die Kugel durch die Drehungen und die Schleudervorgänge den Dreck aus der Wäsche rausprügeln. Diese Wäschekugeln sind dabei so konzipiert, dass sie der Maschine, trotz starkem Schleudergang nicht schaden können.

Das Getränk der Wahl

Wir leben in einer Welt, in der wir zahlreiche Getränke zu uns nehmen können. Allerdings sind viele industriell hergestellten Drinks nicht nur ungesund, voller Zucker und chemischer Zusatzstoffe, sie sind auch verhältnismäßig teuer und einige von ihnen nehmen armen Menschen das Wasser weg.

Wer diesen Irrsinn nicht länger unterstützen will, sollte Wert darauf legen Leitungswasser zu trinken und sich Smoothies selbst zu machen. Mit der Wahl des richtigen Behälters, verringern wir die Verschmutzung durch Plastikflaschen und tun uns selbst einen großen Gefallen, da wir bei einer Glasflasche nichts zu Befürchten haben bzw. bei wiederverwendbaren Plastikflaschen ohne BPA. Wer hingegen aus normalen Wegwerf-Plastikflaschen trinkt, hat im Laufe seines Lebens so viel Plastik in sich, dass man daraus eine 2 Liter Flasche formen könnte.

Gebrauchtes, leihen und teilen

Es ist für den Geldbeutel viel sparsamer, wenn man Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik, Kleidung und Werkzeuge nicht immer neu kauft, sondern gebrauchte Waren erwirbt. Vieles davon kann man zusätzlich mit dem Nachbarn, dem Mitbewohner oder mit Freunden teilen. Nicht jeder Haushalt braucht eine Bohrmaschine – und wenn man sie sich zulegt, kann man es so handhaben, dass mehrere Parteien ein paar Euros dazu legen und dann kann es sich jeder leihen, der es benötigt.

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, wenn man sich mit dem Nachbarn gut versteht, sich von ihm die eine oder andere Sache auszuborgen. Beispielsweise leiht man sich vom Nachbarn seinen Rasenmäher mit Stromanschluss und backt ihm dafür im Gegenzug regelmäßig einen Kuchen.

Selbst machen

Man kann viele Dinge selbst machen, was nicht nur Geld spart, sondern auch, je nachdem was man verwendet, gut für die Umwelt ist. Beispielsweise, indem man Waschmittel mit Kernseife herstellt, ein Deo aus ätherischen Ölen fertigt, eine Gemüsebrühe aus frischem Gemüse zaubert oder seine eigene Mundspülung mit Teebaumöl zaubert. Es gibt im Internet eine Vielzahl an Dingen, die man selbst machen kann. Das geht auch für Reinigungstabs für die Toilette, Geschirrspültabs, Waschmaschinentabs und Spülmittel. Alternativ, wenn einem dafür der Stauraum fehlt, kann man für die Umwelt auch Bio-Waschmittel kaufen – das wird allerdings wieder etwas teurer. Wer beispielsweise etwas Desinfizieren möchte, braucht nur reinen Alkohol (erhältlich in der Apotheke) oder etwas Essig.

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