Bartwuchs beschleunigen – Geht das?

Ein Vollbart sieht toll aus. Allerdings gibt es viele Männer, die, so sehr sie sich auch anstrengen, es einfach nicht schaffen, einen vollen und dichten Bart wachsen zu lassen. Du möchtest den Bartwuchs beschleunigen – aber geht das überhaupt?

Mit dem bärtigen Problem stehen diese Männer glücklicherweise nicht alleine da. Um eine volle Gesichtsbehaarung zu verwirklichen, gibt es inzwischen ein großes Angebot an Bartwuchsmitteln. Außerdem gibt es einige Hausmittel, die helfen können, die Haare im Gesicht sprießen zu lassen.

Den Bartwuchs anregen

Im Grunde ist es nicht das Ziel, das Wachstum des Bartes zu beschleunigen. Bei unregelmäßigem und schwachem Bartwuchs muss der Natur nur ein wenig unter die Arme gegriffen werden. Die folgenden Tipps für den Alltag helfen dabei, das Wachstum des Bartes anzuregen.

Testosteron steigern

Die Körperbehaarung ist stark von den männlichen Sexualhormonen abhängig. Wenn im Organismus nur eine geringe Konzentration von Testosteron vorhanden ist, kann ein langsamer Wuchs des Bartes die Folge sein. Besonders hilfreich ist hier das regelmäßige Absolvieren von Krafttraining. Ausdauertraining ist dagegen kontraproduktiv, da es den Testosteron-Spiegel senkt.

Ernährung gesund gestalten

Ein gesunder Körper wird durch eine gesunde Ernährung gefördert – und zu diesem zählen auch die Barthaare. Folglich sollte auf Fast Food und Junk-Food verzichtet werden, wenn der Bartwuchs angeregt werden soll. Die Testosteronproduktion wird durch eine Ernährung, die viel Protein beinhaltet, angeregt.

Vitamine sind essentiell

Für das Wachstum des Bartes benötigen die Haare zwingend Vitamine. Biotin, oder auch Vitamin B7 genannt, fördert das Wachstum der Haare nachhaltig.

Die tägliche Rasur

Dieses Gerücht sollte ganz schnell wieder vergessen werden. Das regelmäßige Rasieren der Barthaare führt nicht dazu, dass die Haare verstärkt oder schneller wachsen. Lediglich fühlen sich die Haare nach einer Rasur härter und dicker an.

Bartwuchsmittel – Lohnenswerte Investition?

Die genetische Veranlagung kann durch die Bartwuchsmittel natürlich nicht verändert werden. Allerdings können sie durchaus Hilfe leisten, um eine bessere Durchblutung der Gesichtshaut zu erzielen.

Minoxidil für den Bartwuchs

Ursprünglich wurde Minoxidil eingesetzt, um Bluthochdruck zu behandeln. Der Arzneistoff wurde in den USA im Jahr 1970 eingeführt. Eine der damals festgestellten Nebenwirkungen war ein verstärktes Wachstum der Haare. Daher wird heutzutage besonders der erblich bedingte Haarausfall durch Minoxidil behandelt.

In Deutschland gehört Minoxidil zu den frei verkäuflichen Wirkstoffen, wenn es darum geht, das Wachstum des Bartes anzuregen.

Hausmittel für den Bartwuchs

Neben Arzneistoffen wie Minoxidil existieren allerdings auch Hausmittel, die bei dem Züchten eines tollen Vollbartes helfen sollen.

Kieselerde

Der Hauptbestandteil von Kieselerde ist Silicium. Dieses ist verantwortlich für schöne Haare, Haut und Nägel. Der Wuchs des Bartes soll durch das Silicium angeregt werden. Darüber hinaus wachsen die Haare dichter. Wissenschaftlich konnte die Wirkung allerdings noch nicht belegt werden.

Bartöl

Die Hautdurchblutung wird durch die regelmäßige Massage, mit der das Bartöl in die Haut eingearbeitet wird, angeregt. Darüber hinaus werden die Wurzeln der Barthaare durch die Kräuteröle gestärkt. Besonders empfehlenswert sind Rizinusöl, Arganöl und Kokosöl.

Senf und Knoblauch

Bei einem unregelmäßigen, lückenhaften Wachstum des Bartes sollen angeblich Senf und Knoblauch helfen. Die entsprechenden Gesichtspartien müssen dazu lediglich mit Knoblauch und Senf eingerieben werden. Die Ergebnisse sind zwar wissenschaftlich nicht bestätigt, allerdings soll der Bartwuchs eine Abwehrreaktion der Haut auf die Nahrungsmittel sein.

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