3 Dinge, auf die ihr bei einer Terrasse achten solltet

Wer von euch ein eigenes Haus baut oder gerade in den Planungen steckt, sollte sich im Vorfeld ein paar Grundlegende Gedanken um den Bau des Hauses, wie auch um die Besonderheiten machen.

Soll das Haus einen Dachboden haben?

Besitzt das Haus eine Tiefgarage oder eine Garage mit Auffahrt?

Möchtet ihr ein Haus mit einem Keller haben?

Soll für den Garten eine Terrasse gebaut werden?

All diese Fragen solltet ihr euch im Vorfeld überlegt haben und in den Bauplänen bedenken. Wir wollen uns aber nicht über alle oben genannten Themen unterhalten, sondern uns auf die Terrasse und den Garten beschränken.

Hierzu 3 wichtige Dinge, auf die ihr beim Terrassenbau beachten solltet.

Tipp 1: Die richtigen Bodenplatten

Es gibt zahlreiche Farben und Arten von Bodenplatten, die sich hervorragend für den Bau einer Terrasse eignen. Diese gibt es aus unterschiedlichen Materialien und dementsprechend natürlich auch in unterschiedlichen Preisklassen.

So gibt es Terrassenplatten in Holz-, Schiefer- und zahlreichen Steinoptiken, wie auch in verschiedenen Größen, um sie ideal der Terrassengröße anzupassen. Zum Beispiel rechteckige  60x120x2 cm Platten oder auch quadratische 59,3×59,3×2 cm Bodenplatten.

Neben der Optik solltet ihr aber unbedingt darauf achten, welche Besonderheiten die Bodenplatten mit sich bringen. Unter anderem gibt es für die Platten 5 Kategorien, in denen sich die Terrassenplatten voneinander unterscheiden:

Kategorie 1: Abrieb Klassen

Jede Bodenplatte kann eine unterschiedliche Abriebklasse haben. Diese sagt aus, wie viel Gewicht sie aushält und wie schnell (oder langsam) sie sich abnutzen lässt.

Abrieb Klasse 3 wäre zum Beispiel eine mittlere Oberflächen härte und eignet sich daher überwiegend für private Zwecke, also fürs Bad, Wohn- und Schlafzimmer.

Bodenfliesen mit der Abriebklasse 4 haben hingegen eine hohe Oberflächenhärte und dadurch einen Geringen verschleiß. Diese Bodenplatten eignen sich für alle Wohnbereiche und bei gewerblichen Bereichen nur bei mittlerer Nutzung.

Entscheidet ihr euch für Bodenplatten mit der Abriebklasse 5,  habt ihr eine Bodenplatte für die höchste Beanspruchung, die sich sowohl für alle Wohnbereiche, wie auch alle gewerblichen Bereiche eignet.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, welche Abrieb Klasse ihr für eure Terrasse benötigt, scheut euch nicht beim Händler nachzufragen.

Kategorie 2: Rutschklasse

Nicht nur der Abrieb ist bei der Terrasse wichtig, sondern auch die Rutschklasse. Denn je rutschfester der Boden ist, desto eher eignet sich die Bodenfliese für die Terrasse, das Badezimmer oder auch als Gehwegplatte.

Eine Platte mit Rutschklasse 10 hat eine griffige Oberfläche, die das Rutschen verhindert. Diese Platten eignen sich für private Wohnbereiche, öffentliche Sanitärräume und sind auch für Treppen und Terrassen ideal. Wer sich für eine Bodenplatte der Rutschklasse 11 entscheidet, hat die perfekte Bodenfliesen für innen und außen.

Kategorie 3: Feinsteinzeug

Es gibt diese Kategorie in den Varianten „durchgefärbtes Feinsteinzeug“ und „Terrassenplatten aus Feinsteinzeug“. In beiden Kategorien handelt es sich um hochwertiges Material für starke Beanspruchung und um eine sehr harte Fliese. Der einzige Unterschied (der dem einen oder anderen mit Sicherheit wichtig ist), ist folgender: Die durchgefärbte Fliese ist im Grundkörper in der gleichen Farbe, wie die Oberfläche. Das bedeutet, sollte ein Abrieb entstehen oder ein Teil der Fliese abbrechen ist der darunter befindliche Teil in der gleichen Farbe. Ist die Fliese nicht durchgefärbt, entstehen die hässlichen weißen Absplitterungen, die bestimmt schon viele von euch gesehen haben.

Kategorie 4: Fliesenart

Einige Platten, die als Terrassenplatten klassifiziert werden, eignen sich in der Regel für den Boden, aber es gibt auch welche, die sich zusätzlich für die Verlegung an der Wand benutzen lassen. Einige der Terrassenplatten sind jedoch nur für die Verlegung auf der Terrasse vorgesehen und damit als Wandfliese (für innen und außen) nicht vorgesehen.

Kategorie 5: Frostsicherheit

Frost kann über kurze oder lange Sicht viel Schaden anrichten. Es tritt in die Wassermoleküle verschiedener Materialien ein und zerstört die Struktur von innen. Bei fachgerechter Verlegung sind zahlreiche Fliesen frostsicher und damit ideal für Balkone, Terrassen und den gesamten Innenbereich.

Je nachdem in welcher Region man sich aufhält und wie die Wetterverhältnisse sind, kann man sich dementsprechend einrichten und die passende Fliese wählen. Wer zum Beispiel in einer warmen Region wohnt (Spanien, Italien und Co.), muss nicht auf die Frostsicherheit achten. Wer die

Tipp 2: Sonnenschutz

Es gibt mehrere Arten sich auf der Terrasse oder auch auf dem Balkon vor der Sonne zu schützen. Das gelingt beispielsweise mit einer Marquise, die an der Wand befestigt wird und entweder mit einer Kurbel ein- und ausgefahren wird, oder auch mit einem elektrischen Mechanismus bedient werden kann.

Alternativ, wenn man Geld sparen möchte, kann man auch einen Sonnenschirm mit passender Halterung nutzen. Nur muss man beim Schirm (wie auch bei der Marquise) aufpassen, wenn der Wind zu stark ist. Von zu starkem Wind kann die Marquise reißen und der Schirm ebenfalls (oder der Schirm fliegt weg). Daher sollte man die Marquise einfahren und den Schirm schließen (und wenn er tragbar ist, sollte man ihn auch in Sicherheit bringen).

Tipp 3: Geländer

Abhängig davon wie hoch die Terrasse ist, ist es sinnvoll ein Geländer anzubringen. Gerade bei kleinen Kindern, die zuweilen im Spielen und Toben nicht gut aufpassen und bei denen die Gefahr besteht von der Terrasse zu fallen, ist es sicher ein passendes Geländer zu wählen, mit dem sie nicht runter stürzen.

Hierbei sollte man bei dem Geländer genauso aufpassen wie bei den Bodenfliesen. Es sollte ein wetterfestes Material sein, ordnungsgemäß angebracht sein und notfalls muss man regelmäßig das Material Pflegen. Beispielsweise Holz lackieren, Stahl entrosten und natürlich gläsernes Geländer putzen.

Falls ihr euch nicht sicher seid, welche Art von Geländer sich für eure Terrasse besonders gut eignet, könnt ihr bei eurem Händler des Vertrauens nachfragen, welche Arten von Geländern es gibt und welche er euch empfehlen kann.

Wie würdet ihr eure Terrasse aufbauen?

Welche Größe sagt euch zu? Soll es sich um eine hohe Terrasse handeln oder ist sie eben? Was möchtet ihr alles auf der Terrasse haben (Pizzaofen)? Was wäre euch persönlich lieber? Eine Marquise oder ein Sonnenschirm? Welche Kategorie bei den Bodenfliesen ist euch am wichtigsten und auf welche könntet ihr verzichten?

Schreibt eure Meinungen, Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema in den Kommentaren und wenn ihr Zeit und Lust habt, dann könnt ihr den Artikel bewerten und den Beitrag mit Freunden und Verwandten teilen.

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