Russland – Frankreich 6:5 (2:2)
Tore: Loktionov (19.) Morgado (20.) Arezki (21.) Egorov (38.)

Die erste Besonderheit in diesem zweiten Halbfinale war der Umstand, dass auf dem Konto der Franzosen bereits nach sieben Minuten fünf Teamfouls auf der Habenseite standen. Dennoch dauerte es bis zu 19. Spielminute, bis die Russen auf Grund des 6. Teamfouls den Strafstoß aus 8 Metern erhielten. Loktionov gegen Royer hieß das Duell, welches erstgenannter für sich entscheiden konnte und so stand es 1:0 für die Russen. In der 20. Spielminute setze sich Morgado sehr gut gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss sein Dribbling mit dem Treffer zum 1:1 ab. Keine gute Figur gab der russische Schlussmann Iakovlev gleich nach Wiederanpfiff ab. Den haltbaren Schuss von Arezki lenkte er an die untere Torlatte und von dort pralle der Ball ins Tor.

In der 33. Minute dann ein Strafstoß aus acht Metern für Russland, diesen konnte Loktionov jedoch nicht im gegnerischen Tor unterbringen. In der 37. Spielminute hatten die Russen abermals die Chance zum Ausgleich, auch Egorov scheiterte vom Punkt. Knapp eine Minute später hatte Egorov erneut vom Punkt die Gelegenheit, die er sich diesmal nicht entgehen ließ und seinem Team das Tor zum Finale wieder ein Stück weit öffnete. Die Franzosen verloren zunehmend den Faden, die Folge der 4 Strafstoß aus 8 Metern. Wieder versucht sich Egorov. Diesmal hält Royer im französischen Tor die Chance auf das Finale fest.

Russland: Kirill Pechenin, Andrei Tikhonov, Alexey Loktinov, Denis Egorov, Evgenii Ivanov, Vasilii Nikolaev, Evgenii Shelaev, Sergey Manzhos, Nikita Egorov, Anton Iakovlev, Trainer: Aleksandr Erastov, Aleksandr Makhov

Frankreich: Julien Royer, Valentin Le Bomin, Yvan Wouandji, David Labarre, Fabrice Morgado, Martin Baron, Gael Riviere, Hakim Arezki, Reromz Penisson, Trainer: Samir Gassama